Anne Frank - Ausstellung - Eröffnung

„Ein Dokument über die Entwicklung eines jungen Menschen, ihrer Hoffnungen, ihrer Träume,“ beschreibt Abraham Lehrer, stellvertretender Vorsitzender des Zentralrates der Juden und Schirmherr der Ausstellung, das Tagebuch von Anne Frank. Das Tagebuch zeugt von einem Leben voller Hoffnungen für die Zukunft und voller Angst vor dem Jetzt; von einem Leben, dass viel zu früh ausgelöscht wurde. Gleichzeitig warnt Lehrer vor antidemokratischen Bewegungen: „Nur in einer freien, demokratischen Gesellschaft können wir Juden leben.“

 

(v.l.n.r.) Weihbischof Ansgar Puff, Sylvia Löhrmann und Abraham Lehrer (DK,2022)

Sylvia Löhrmann, stellv. Ministerpräsidentin des Landes NRW a.D und Schirmherrin der Ausstellung, stellt die Verantwortung für das Erinnern heraus: „Dieses Menschheitsverbrechen erhält durch Anne Frank ein Gesicht. Das junge Menschen als Peerguides durch die Ausstellung führen, macht sie zu Experten des Wissens. Es eröffnet Gestaltungskultur. Es zeigt, jeder Mensch kann etwas tun. Es stärkt die Demokratiekompetenz junger Menschen.“

Begleitet wurde der Eröffnungsabend durch Rezitationen aus dem Tagebuch der Anne Frank durch Markus Juraschek-Eckstein, Musik des Klezmer-Duos Bernd Spehl und Georg Brinkmann sowie weiterer Ansprachen von Weihbischof Ansgar Puff, Prof. Dr. Christian Kohls und dem Geschäftsführer des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln, Norbert Michels.

Die Ausstellung auf dem TH Campus Gummersbach ist bis zum 17. November 2022 geöffnet und wird von einem vielfältigen Programm begleitet.

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