Ein Leben voller Dynamik – Aufruf für den Frieden

Esther Bejarano: Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen rechts - Wer Esther Bejarano je erlebt hat, weiß, dass man sich ihrer unglaublichen Präsenz und Wachheit nicht entziehen kann.

(Bild: vorne Esther Bejarano, v.l. Siegburgs Bürgermeister Franz Huhn, Gesamtschulleiter Jochen Schütz, stv. Diözesanratsvorsitzende Bettina Heinrichs-Müller)

Die über 150 meist jugendlichen Zuhörer*innen unserer Schule erlebten mit der Auschwitz-Überlebenden einen mitreißenden und aufrüttelnden Abend im Rahmen unseres Zeitzeug*innen-Programms in Kooperation mit dem Katholisch-Sozialen Institut Siegburg.

Die 94-Jährige machte mit ihren Erzählungen und Songs gemeinsam mit ihrem Sohn Joram Bejarano und Kutlu Yurtseven vor den Zuhörer*innen – zu denen auch Alice Schwarzer gehörte – deutlich, dass es kein Schweigen gegen rechts geben dürfe. Sie erzählte, wie die Musik ihr Leben rettete, weil es ihr gelang den Schlager „Du hast Glück bei den Frau’n, Bel Ami“ vor den Nazi-Schwergen auf dem Akkordeon zu spielen, sodass sie in das Mädchen-Orchester des KZs aufgenommen wurde. Sie berichtete von ihrer Zeit in Auschwitz und in Ravensbrück, von der Ermordung vieler Gefangener durch die Nazis in letzter Sekunde und von dem Todesmarsch durch Mecklenburg-Vorpommern.

Über allem stand ihr Plädoyer für den Frieden und das Leben und der Aufruf, nicht zu schweigen, wenn Gewalt und Unterdrückung Demokratie und Freiheit bedrohen.

Wir sind froh, dass unsere Schüler*innen aus erster Hand in so mitreißender Weise erfahren durften, wie stark einen der Kampf für Frieden und Freiheit machen kann.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Prof. Dr. Ralph Bergold, dem Direktor des Katholisch-Sozialen Institutes, bedanken. Ohne ihre Gastfreundschaft wäre der Abend so nicht möglich gewesen.

Außerdem bedanken wir uns beim Bürgermeister der Stadt Siegburg, der der Schirmherr des Abends war, bei Frau Bettina Heinrichs-Müller, stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrates, und bei Herrn Norbert Michels, dem Geschäftsführer des Diözesanrates.

Unser ganz besonderer Dank geht an Esther Bejarano, die mit ihren 94Jahren eigens aus Hamburg angereist ist, ihren Sohn Joram und an Kutlu Yurtseven für einen unvergesslichen und aufrüttelnden Abend.

Text: Heidi Kasprusch-Nolten  - verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit der Gesamtschule Siegburg

 

 

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