"Geistlicher Weg durch die Diaspora im Erzbistum Köln"

Am 09.10.2017 fand im Stadthotel am Römerturm in Köln die 2. Vollversammlung des Diözesanrates in diesem Jahr statt.

Insgesamt 65 Mitglieder der Vollversammlung kamen am Montag 09.10.2017 auf Einladung des Vorstandes zur 2. Sitzung im Statthotel am Römerturm zusammen. Damit hat die Vollversammlung ihren neuen Arbeitsrythmus nach der Satzungsänderung eingeläutet, der bis zu drei Sitzungen im Jahr vorsieht.

Neben thematischen Anträgen zur Prävention im Erzbistum (Prävention braucht Verantwortung) sowie zur gewaltfreien Konfliktlösung (Initiativantrag von Pax Christi) beschäftigten sich die Mitglieder mit dem Thema
"Geistlicher Weg durch die Diaspora im Erzbistum Köln - Konkretisierung des Pastoralen Zukunftsweg".

Als Referentin stellte Frau Vera Krause, Leiterin der Diözesanstelle für den Pastoralen Zukunftsweg, ihre Sicht auf das Thema anschaulich vor. Auf vielfachen Wunsch konkretisierte sie die Vorstellung ihrer Diözesanstelle, wie auf dem Pastoralen Zukunftsweg weiter fortgeschritten werden soll.
Vera Krause machte deutlich, dass es in zwei Schritten, die parallel anlaufen, in die Zukunft geht.
Zum einen werden 15 Wegbegleiter im Projekt "Wegbegleiter" qualifiziert, die Sendungsräume und dabei insbesondere die Seelsorgeteams im Sinne des Pastoralen Zukunftsweges begleiten werden.
Zum anderen soll in einer Art "Kirchenschule" (Koinonia) die Gemeinschaft durch Teilhabe eingeübt werden. Glaubenserfahrung, Ausbildung, Befähigung und Qualifizierung von Christinnen und Christen werden hier im Vordergrund stehen. Ziel ist es, Christinnen und Christen neu zu befähigen, von ihrer Christusbeziehung zu sprechen, sie zu bezeugen und bewusst zu leben.
Das Angebot gilt für alle, die wollen. Dabei werden hier keine "Einzelkämpfer/innen" gesucht und eingeladen sondern die Getauften und Gefirmten sollen sich in Weggemeinschaften von mindestens zwei Gläubigen auf den "Lernweg" machen, um dann als Multiplikatorenteam an ihren Orten des Glaubens zu wirken.

Der Vorsitzende Tim-O. Kurzbach sprach von einer wichtigen Konkretisierung des Pastoralen Zukunftsweges und sieht für die Mitglieder des Diözesanrates gerade in der "Kirchenschule" eine richtungsweisende Partizipation der Laien am Pastoralen Zukunftsweg.
Er freut sich, wenn im nächsten Jahr nach den Hauptamtlichen auch die getauften und gefirmten Engagierten aus dem Diözesanrat, den Katholikenräten und Verbänden an diesen Workshops teilnehmen können.

Im Anschluss an den Vortrag von Frau Krause tauschten sich die Delegierten intensiv über das Gehörte aus und gaben Frau Krause auch eine Reihe von Anregungen mit auf den Weg.

Zum Beschluss "Prävention braucht Verantwortung" (Antragstellerin BDKJ) geht es hier

Zum Beschluss "Initiativantrag" von Pax Christi geht es hier

Stellungnahme zur kommenden Legislaturperiode des Deutschen Bundestages.

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"Jetzt staubts - Kirche wählen!" so lautet das Motto der PGR - Wahl im Erzbistum Köln, die am 11./12. November diesen Jahres stattfindet.

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