Glücklich zum Schulstart mit neuen Schulranzen

Die Schule kann beginnen. Ein Spendenaufruf über gut-fuer-koeln-und-bonn.de und die Förderung des Stiftungszentrums Köln und des Diözesanrates Köln ermöglichen es der KJA Köln, 32 bedürftigen Grundschulkindern einen eigenen Schulranzen zu stiften. „Dieser Bedarf ist nicht fiktiv, sondern wurde durch unsere Schulsozialarbeiter ermittelt“, berichtet KJA Köln Geschäftsführer Georg Spitzley heute in der GGS Riphahnstraße.

Susanne Pätzold, Norbert Michels, Annika Tödter u. Georg Spitzley (v.l.n.r., Foto: D. Könen)

Kinder aus sozial schwachen Familien haben es häufig schwerer als ihre Schulkameraden. Sie erfahren Ausgrenzung, weil ihre Eltern aus verschiedenen Gründen nicht für das notwendige Schulmaterial aufkommen können. Dies bestätigt auch KJA Köln Schulsozialarbeiterin Annika Tödter: „Leider ist es häufig so, dass gerade bedürftige Familien von Schulneulingen nicht genau wissen, worauf sie einen Anspruch haben. Bei den Schülerinnen und Schülern spielt aber die Zeit eine große Rolle“. Davon ist auch Susanne Pätzold überzeugt und spendete ebenfalls für dieses Projekt. „Der Schulranzen ist eine praktische Notwendigkeit. Aber vor allem ist er für die Kinder ein wichtiges Symbol, jetzt zu den „Großen“ zu gehören, Schulkind zu sein und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen“, sagt die Schauspielerin und Grimme-Preisträgerin.

Neben dem Stiftungszentrum des Erzbistums Köln, förderte auch der Solidaritätsfond für Arbeitslose des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln die Ranzenaktion. „Kinder sind unsere Zukunft. Sie müssen wir fördern und unterstützen, wo immer es geht“, unterstreicht Diözesanrates-Geschäftsführer Norbert Michels und ergänzt: „Nur wer sich humanitär für Kinder einsetzt, wird auch in Zukunft eine menschenwürdige Gesellschaft und ein demokratisches Gemeinwesen haben, das sich auch an christlichen Werten wie Solidarität, Gemeinwohl und Nächstenliebe orientiert.“  

Um die bedürftigen Familien gerade am Schulanfang zu unterstützen, führte die KJA Köln diese Schulranzen-Spendenaktion durch. „Unsere Schulsozialarbeiterinnen und –Sozialarbeiter sind vor Ort die Fachleute. Sie entscheiden nun, welche Familie am nötigsten Unterstützung braucht und vergibt die Schulranzen“, sagt Georg Spitzley.     

Die Spendenaktion erbrachte von Februar bis Mai eine Summe von insgesamt 2.700,00 Euro.

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