Der Diözesanrat zur aktuellen Krise im Erzbistum Köln und der Entscheidung des Heiligen Vaters

Papst Franziskus hat eine Apostolische Visitation der Erzdiözese Köln angeordnet. Kardinal Aborelius OCD, Bischof von Stockholm sowie Mons. von den Hende, Bischof von Rotterdam und Vorsitzender der Niederländischen Bischofskonferenz, sind als Visitatoren benannt worden

Tim-O. Kurzbach, Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln, zur Entscheidung Roms: „Wir begrüßen die Entscheidung des Papstes. Eine Apostolische Visitation kommt sehr selten vor. Die Anordnung der Visitation unterstreicht, dass auch in Rom verstanden wird, dass im Erzbistum Köln unter der Leitung von Kardinal Woelki der Kontakt zwischen Gemeinden und Bistumsleistung schwer geworden ist. Wir als katholische Laien gehen davon aus, dass die Gespräche mit den Visitatoren selbstverständlich gemeinsam mit der Bistumsleitung, den Mitarbeitervertreterinnen und -vertretern und den Laienvertreterinnen und -vertretern geführt werden.

Deswegen laden wir schon jetzt die Visitatoren in unsere Vollversammlung am 16. Juni ein.“

Die Visitatoren werden sich bereits in der ersten Hälfte des Junis 2021 ein umfassendes Bild der pastoralen Situation im Erzbistum Köln verschaffen. Zudem soll der Umgang von Kardinal Woelki sowie von Erzbischof Heße und den Weihbischöfen Schwaderlapp und Puff, mit den Fällen sexuellen Missbrauches untersucht werden.

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