Die Gesprächsebene mit dem Apostolischen Administrator ist gut, der Konflikt kann aber so nicht gelöst werden.

Vollversammlung des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln am 15.11.2021: An der Präsenz-Vollversammlung des Diözesanrates im Bergisch-Gladbacher Kardinal Schulte Haus nahm Weihbischof Rolf Steinhäuser, Apostolischer Administrator im Erzbistum Köln während der Auszeit von Kardinal Woelki, teil.

 

„Die Kirchenkrise und der Konflikt in unserem Bistum sind nicht gelöst. Der Kardinal, mit dem wir hierzu reden müssen, ist nicht da. Die Gesprächsebene mit dem Apostolischen Administrator und dem Diözesanrat ist gut und der wertschätzende Respekt zwischen uns ist groß, aber das hilft uns wegen der Begrenztheit seiner Amtszeit nicht wirklich weiter, denn mittel- und langfristige Planungen sind kaum möglich“, so Tim-O. Kurzbach, Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln, während der Vollversammlung des Laiengremiums.

An der Präsenz-Vollversammlung des Diözesanrates im Bergisch-Gladbacher Kardinal Schulte Haus nahm Weihbischof Rolf Steinhäuser, Apostolischer Administrator im Erzbistum Köln während der Auszeit von Kardinal Woelki, teil. Weihbischof Steinhäuser teilte mit den Delegierten der Vollversammlung seine Gedanken, wie er die Situation des Bistums bewertet, wie er seine Zeit an der Spitze des Bistums gestaltet und seinen Blick auf die Zeit der Rückkehr Kardinal Woelkis im März des kommenden Jahres. Die Mitglieder der Vollversammlung gaben dem Apostolischen Administrator ihre Forderungen mit auf den Weg und befragten ihn zu seiner Amtsführung.

Ein weiteres zentrales Thema der Vollversammlung war der Missbrauch in der katholischen Kirche aus der Betroffenenperspektive. Johannes Norpoth, Mitglied des Betroffenenbeirates der Deutschen Bischofskonferenz, berichtete von seiner eigenen Biografie, seinen Erfahrungen mit der Aufarbeitung durch die katholische Kirche in Deutschland sowie seiner Arbeit im Betroffenenbeirat.

Des Weiteren beriet die Vollversammlung über das Spannungsfeld zwischen pastoralem Zukunftsweg im Erzbistum Köln, dem synodalen Weg der Deutschen Bischofskonferenz und der Weltsynode.

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