Diözesanrat Vorstandswahlen: Kurzbach wiedergewählt

„Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes! Die Liebe Gottes ist viel größer als unsere innerkirchlichen Debatten, als einzelne Kirchenmänner; die Liebe Gottes verbindet uns, sie trägt uns und hält uns zusammen. Auch, wenn es einem manchmal schwerfällt. Immer wieder habe ich das gebetet“, so Tim-O. Kurzbach in seiner Bewerbungsrede zur Wiederwahl als Vorsitzender des Diözesanrates.

Die Kirchenkrise, die Aufarbeitung des systemischen Missbrauches und die Einbindung der Laien in Verantwortung stellen den inhaltlichen Schwerpunkt der Arbeit der Laienvertretung in den vergangenen vier Jahren dar. Darüber hinaus bezeugt der Tätigkeitsbericht des Vorstandes eine Vielzahl an gesellschaftspolitischen Initiativen und Veranstaltung der engagierten Katholiken.

Kurzbach weiter zur Verantwortung der Kirchenleitung und schleppenden Aufarbeitung des systemischen Missbrauchs: „Es ist die Aufgabe der Kirchenleitung Verantwortung zu übernehmen. Nehmt Eure Verantwortung wahr! Wir haben aus unserer Haltung auch nie ein Geheimnis gemacht. Der große Fehler ist, dass niemand Verantwortung übernommen hat. Wir sagen das auch in dem Wissen, dass die schreckliche Geschichte des Missbrauchs noch nicht vollständig erzählt ist, dass noch vieles unentdeckt und vor allem nicht aufgearbeitet ist.“

Dem neugewählten Vorstand des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln gehören an:
Tim-O. Kurzbach (Vorsitzender),
Bettina Heinrichs-Müller (stellvertretende Vorsitzende),
Ingeborg Büttgen, Volker Andres, Raimund Lukannek, Martin Rose, Pfr. Markus Höyng (Priestervertreter) sowie Weihbischof Ansgar Puff (Bischofsvikar).
Alle Mitglieder wurden mit überzeugender Mehrheit gewählt.

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