Norbert Michels im Interview zum Holocaust Gedenktag

Der Holocaust-Gedenktag blickt auf die schlimmste Episode der deutschen Geschichte. Verbände wie der Diözensanrat in Köln setzen sich dafür ein, dass der Holocaust nicht vergessen wird. Warum ist das noch so wichtig?

Auszug aus dem Domradio - Interview von Beatrice Tomasetti mit Geschäftsführer Norbert Michels:

DOMRADIO.DE: Sie haben als Diözesanrat Kontakt zu einigen Überlebenden des Holocaust. Gibt es eine Geschichte oder einen persönlichen Kontakt, der Sie besonders berührt?

Norbert Michels (Geschäftsführer des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln): Es gibt einen persönlichen Kontakt zu Anita Lasker-Wallfisch. Sie ist inzwischen 93 Jahre und lebt mit ihrer gesamten Familie in London und Umgebung. Frau Lasker-Wallfisch ist eine der letzten Überlebenden des sogenannten Auschwitzer Mädchenorchesters. Ich habe sie vor zwei Jahren das erste Mal kennengelernt und man kann sagen, wir sind inzwischen ganz gut befreundet. Ich habe im letzten Jahr noch einmal an einer Veranstaltung teilgenommen im NS-Dokumentationszentrum. Da wurde sie mit dem höchsten Orden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Mir war die besondere Ehre zuteil geworden, höchstpersönlich von ihr und dem Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, zur Ordensverleihung eingeladen zu werden...

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