Beratung über die Zukunft der Kölner Kirche

Drei Laien aus dem Diözesanrat gehören zum engen Beratergremium von Erzbischof Woelki. Beim ersten Zusammentreffen des neuen Diözesanpastoralrates wurden drei Mitglieder des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln in den Ständigen Ausschuss gewählt.

Cornel Hüsch, Stellv. Vorsitzender

Sabine Schmidt, Vorsitzende Katholikenrat Wuppertal

Susanne Schütte, Vorsitzende BDKJ im Erzbistum Köln

Mit Sabine Schmidt (Wuppertal), Susanne Schütte (Köln) und Cornel Hüsch (Neuss) sitzen zukünftig drei erfahrene Personen bei den Beratungen mit der Bistumsleitung an einem Tisch. „Wir freuen uns über diese Wahl, mit der die Mitglieder des Diözesanrates stellvertretend für alle Laien unseres Erzbistums Einfluss auf die Beratungen unseres Erzbischofs nehmen werden“, berichtet der stellvertretende Vorsitzende des Diözesanrates Cornel Hüsch. 

Mit der Einführung des Ständigen Ausschusses ist sichergestellt, dass die Beratung zu der anstehenden pastoralen Fragen auch zwischen den gemeinsamen großen Zusammenkünften des Diözesanpastoralrates gewährleistet ist. „Die geplante Straffung der Gemeindestruktur und die Zusammenarbeit von Laien und Geweihten birgt für alle eine Chance, die Fragen, Forderungen und Anregungen in regelmäßigen Abständen mit der Bistumsleitung zu beraten“, ergänzt Hüsch.

Seit vielen Jahren ist Sabine Schmidt im Katholikenrat in der Stadt Wuppertal tätig. Derzeit bekleidet sie das Amt der ersten Vorsitzenden. Für Schmidt ist die Wahl in den Ständigen Ausschuss ebenfalls eine gute Gelegenheit, aktiv am geistlichen Beratungsprozess für das Erzbistum Köln teilzunehmen. „Von den anstehenden Beratungen erhoffe ich mir, dass wir uns mit unseren unterschiedlichen Professionen, mit der wir Kirche vor Ort gestalten, einander auf Augenhöhe zuhören“. Sabine Schmidt ist sich sicher, dass hier erstmals die Möglichkeit gelegt wurde, dass ehrenamtlich Engagierte ihre Erfahrungen und Visionen von einer Kirche der Zukunft in die Beratungen einfließen lassen können.

Susanne Schütte repräsentiert vor allem die junge Generation im neu gegründeten Ausschuss. Als Vorsitzende des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend in der Erzdiözese Köln (BDKJ) liegen ihr dabei die Fragen rund um die Jugendverbandsarbeit am Herzen. „Welche Beteiligungsmöglichkeiten haben junge Menschen zukünftig in unserem Bistum und welche Rolle spielen sie bei der Neuausrichtung der Gemeindestruktur? Diese und weitere Fragen drängen mich zu einer aktiven und engagierten Arbeit im Ständigen Ausschuss des Diözesanpastoralrates“.

„Diese synodale und offene Beratung zu den anstehenden Fragen der Zukunft der Kölner Kirche, macht das gemeinsame Priestertum aller Getauften und Gefirmten deutlich“, komplettiert Cornel Hüsch das Bestreben, einen aktiven Beitrag zur Beratung des Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki zu leisten.

Derzeit besteht der Diözesanpastoralrat aus 75 Mitgliedern und der daraus entstandene Ständige Rat aus 10 Mitgliedern.

Laut Kirchenrecht (can. 511 CIC) hat der Diözesanpastoralrat die Aufgabe, die Bistumsleitung in allen Fragen des pastoralen Wirkens zu beraten und mögliche praktische Folgerungen dazu vor zu schlagen.

Die Pressemitteilung gibt es auch hier

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