Synodaler Weg - Vertrauen in die Heimat wiedergewinnen

Am kommenden Wochenende beginnt der Synodale Weg. Ausgerufen von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), soll er den längst überfälligen Reformprozess der katholischen Kirche in Deutschland einläuten.

„Wir haben in der zurückliegenden Zeit viel Vertrauen in unsere Kirche verloren. Dies gilt es nun durch ein konkretes Handeln wiederzugewinnen“, sagt Diözesanrats-Vorsitzender Tim Kurzbach.

Für die Laien im Erzbistum Köln nimmt er an dem Reformprozess teil. „Wir Laien sind offen und bereit für den Synodalen Weg. Diese Haltung würde ich mir auch von unserer Bistumsleitung erhoffen. Wir müssen gemeinschaftlich um jeden Menschen kämpfen, der uns den Rücken zugewandt hat“.

Die Kirche steckt in einer verheerenden Krise: Klerikalismus, Machtmissbrauch und ungeklärte Fragen wie die Rolle der Frau in Kirche, haben Auswirkungen auf alle Christinnen und Christen.

„Dass unsere Kirche in einer Krise steckt und einer großen Veränderung bedarf, brauchen wir niemandem mehr erzählen. Die Menschen erwarten nun von uns konkrete Schritte der Erneuerung. Und viele Chancen werden wir dafür nicht mehr bekommen“.
Diese Reform müsse sich sowohl in Strukturen wie auch in der geistigen Erneuerung widerspiegeln, ist Kurzbach überzeugt.

„Wir als Laien bleiben dran. Denn die Kirche ist unsere Heimat“, so Tim Kurzbach.

Zum Facebook-Auftritt des Synodalen Weges geht es hier

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