Wahlaufruf zur Bundestagswahl am 24. September 2017

„Wir leben in einer freiheitlichen Demokratie und haben in zwei Wochen wieder eine Wahl. Einen Schatz, von dem noch Millionen Menschen in der Welt träumen."

 

 

Und gerade, weil sich die gesellschaftspolitische Situation in den letzten Jahren stark gewandelt hat, gilt es, daran zu erinnern, dass Demokratie nicht einfach passiert, sondern von uns gemacht wird. Gerade, weil Rassismus und andere Formen von Diskriminierung häufiger und verstärkt auch in der Öffentlichkeit geäußert werden, die Schere zwischen arm und reich weiter auseinandergeht und verschiedene politische Kräfte in unserem Land das Ende Europas und die Rückbesinnung auf Nationalstaaten anstreben, gilt es, die Demokratie im gemeinsamen Handeln durch unsere Wahl zu stärken.

Es liegt an uns, unsere parlamentarische Demokratie nicht der Beliebigkeit oder gar dem Verdruss zu überlassen. Deshalb bitten wir alle Wählerinnen und Wähler: Stärken sie die vielen Menschen, die sich auf verschiedene Weise für eine demokratische und aufgeklärte Gesellschaft engagieren, in der Menschen in all ihrer Unterschiedlichkeit ein gutes Leben führen können! Nehmen sie ihre Verantwortung als Bürgerinnen und Bürger unseres Staates wahr! Stärken sie mit ihrer Stimme bei der Bundestagswahl 2017 unsere Demokratie!

Durch ihre Wahl können sie die Zielrichtung der parlamentarischen Politik mitbestimmen und sich so auch für eine menschenfreundliche Gesellschaft einsetzen!

Durch ihre Wahl entscheiden sie mit, ob Zivilcourage gestärkt und Diskriminierung, Rassismus und Nationalismus keine Chance haben. Geben sie dem erstarkenden Populismus und Rassismus, Nationalismus und dem Europaverdruss keine Chance! Geben sie ihre Stimme für die Demokratie ab! Prüfen Sie dabei die Wahlprogramme der Parteien und fragen sie diese nach ihren Zielen! Wählen sie keine Parteien, die rassistische, nationalistische, sexistische und andere diskriminierende Positionen vertreten! Mischen sie sich in den Wahlkampf ein! Diskutieren sie mit! Engagieren sie sich!

Gehen sie zur Wahl und lassen sie sich dabei von ihren Überzeugungen, ihrem Glauben und den Werten unserer freiheitlichen Demokratie leiten!“

Tim-O. Kurzbach, Vorsitzender des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln

Norbert Michels, Geschäftsführer des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln

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