Dom mit Zeitungen und Mikrofon

14 September 2026

Demokratie braucht Journalismus

„Fehlender Lokaljournalismus destabilisiert unsere Gesellschaft und bietet populistischen Gruppierungen ein bestellbares Feld. Wir sind überzeugt, bei aller Unterstützung durch KI, kritische und Gemeinschaft fördernde Berichterstattung braucht Menschen vor Ort,“ hat die stellvertretende Vorsitzende Bettina Heinrichs-Müller in einem Brief zum Welttag der sozialen Kommunikationsmittel am 13. September an Oliver Eckert geschrieben, den CEO der Kölner Stadt-Anzeiger Medien.

Zitiert hat sie in ihrem Brief auch aus der Botschaft von Papst Leo XIV. zum Welttag: „In den letzten Jahren übernehmen künstliche Intelligenzsysteme zunehmend auch die Kontrolle über die Produktion von Texten, Musik und Videos. Ein Großteil der menschlichen Kreativwirtschaft läuft somit Gefahr, demontiert und durch das Label ‚Powered by AI‘ ersetzt zu werden, wodurch die Menschen zu bloßen passiven Konsumenten von nicht gedachten Gedanken, anonymen Produkten ohne Urheberschaft und ohne Liebe werden.“

„Fehlender Lokaljournalismus destabilisiert unsere Gesellschaft und bietet populistischen Gruppierungen ein bestellbares Feld.“

Der Diözesanrat hofft auf einen Dialog und hat Oliver Eckert gebeten, eine positive Utopie für die Zukunft des Journalismus in den schwierigen gegebenen Rahmenbedingungen zu entwickeln.

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