Mehr als eine gute Geldanlage

Unser Geld ist gut angelegt, wenn es Gewinn bringend arbeitet. Auf welche Weise diese Rendite zustande kommt, ist uns oft nicht bewusst oder es interessiert uns nicht. Aber: der hohe Ertrag ist nur die eine Seite:

Firmen, deren Gewinne z.B. durch Kinderarbeit oder Waffenhandel erzielt werden, sind für ethische Investmentfonds, die nach ökologischen und sozialen Kriterien zusammen gestellt sind, tabu. Wer sein Geld bewusst in Projekte investiert, die sich um Zukunftsfähigkeit

und Nachhaltigkeit bemühen, leistet damit einen Beitrag zur „Globalisierung der Solidarität“, wie Papst Johannes Paul II es fordert.

Deshalb ist das Erzbistum Köln Mitglied von Oikokredit und unterstützt damit „die Armen“, die im eigenen Land keine Kreditwürdigkeit besitzen.

Mit der Empfehlung, auch ethische Geldanlagen bei der Festlegung von Geldern zu berücksichtigen, verbinden wir die Hoffnung, dass sowohl einzelne Christen als auch Pfarrgemeinden und Verbände in unserer Diözese ihre Verbundenheit mit der Weltkirche auf diesem Weg zum Ausdruck bringen.

Köln, März 2002

Thomas Nickel
(Vorsitzender des Diözesanrates)
und
Dr. Norbert Feldhoff
(Generalvikar)

Download des Faltblattes

Die Welt liegt im Argen: Kriege, Terror und Gewalt, Hunger und Unrecht, Drohung mit Militäreinsatz und Aufrüstung zeugen von unsicheren Zeiten. Auch...

Weiterlesen

Am Samstag, den 02.06.2018, wählten die 69 Delegierten Tim-O. Kurzbach (Solingen) für weitere vier Jahre zum Vorsitzenden des Diözesanrates der...

Weiterlesen

Am 02. Juni 2018 findet in der Thomas- Morus-Akademie / Kardinal-Schulte-Haus, Bensberg die konstituierende Vollversammlung des Diözesanrates statt.

Weiterlesen