Fakten – Zussammenhänge – Handlungs-Perspektiven

Ein schwer arbeitendes, wo auch immer auf der Welt sich abmühendes Kind zu sehen, beunruhigt unser Gewissen und vermittelt ein Gefühl der Empörung und des Zorns. Warum müssen Kinder in einer Welt, die doch so reich an Ressourcen ist, auf diese Art und Weise ihre Jugend verbringen?

Derartige Gefühle haben ihre Berechtigung, auch wenn sie „vordergründig“ sein mögen. Dass wir uns empören über Leid, das Kindern angetan wird, ist eine wichtige Tugend. Aber vielleicht gelingt es uns, Mitleid und Empörung zu mobilisieren!

Es wäre einiges gewonnen, wenn es gelänge, die Kinderarbeit als Symptom der Armut zu begreifen. Dies bedeutet, die Frage nach den Ursachen der Armut und nach der Gerechtigkeit immer wieder neu zu stellen – und schon sind wir in komplexen politischen und ökonomischen Debatten.

Die ausbeuterische „Kinderarbeit“ ist ein beliebtes Thema, wenn es in der Schule, in der kirchlichen Verkündigung oder in der Bildungsarbeit um die „Dritte Welt“ geht. Nirgends scheint Armut derart unmittelbar sichtbar zu sein wie in den Gesichtern der arbeitenden Kinder.

Wir wollen mit dieser Arbeitshilfe dazu beitragen, dass eine Beschäftigung mit der Thematik „Kinderarbeit“ uns zu neuen Einsichten in entwicklungspolitische Zusammenhänge befähigt und zu einem Engagement, das den Kindern der Welt Zukunft eröffnet.


Köln, März 2008

Thomas Nickel
(Vorsitzender des Diözesanrates)
und
Christa Mödder
(Sprecherin des Themenbereiches "Frieden, Entwicklung und weltkirchliche Solidarität)

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