Arbeitshilfe aus dem Sachausschuss Altenwerk/Älterwerden

Das Thema dieser Arbeitshilfe ist nicht „Altenarbeit“, sondern „Älterwerden“. Wir halten diesen Unterschied für bedeutsam. Wir glauben, es lohnt sich, einmal über den Unterschied nachzudenken.
Mit „Älterwerden“ meinen wir einen Prozess, der jede und jeden betrifft und ein Leben lang dauert. Der älter werdende Mensch ist das „Subjekt“ seines eigenen Alterns und soll es auch bleiben. Die Wahrung größtmöglicher Autonomie und Selbstbestimmung, selbst in Zeiten nachlassender Kräfte und eingeschränkter Möglichkeiten, ist das bestimmende Ziel einer kirchlichen Parteinahme für die älteren Menschen.

Ein überkommenes „Versorgungsdenken“ sah die Älteren vorwiegend als „Objekte“ der Betreuung
durch Jüngere. Es ließ für sie im Leben der Pfarrgemeinde häufig nur die Rolle der Zuschauenden übrig. Es gilt, aktives Mitwirken zu ermöglichen, ohne dies zur bindenden Verpflichtung werden zu lassen.

Selbstverständlich braucht jemand Hilfe, wenn er nicht mehr allein zurecht kommt. Der Großteil der Älteren ist nicht hilfsbedürftig. Nahezu jeder hilfsbedürftige Mensch ist nicht einfach nur hilfsbedürftig, sondern verfügt über vielfältige Talente und Fähigkeiten, die der ganzen Gemeinde zugute kommen.

In dem Maße, wie sich das Bewusstsein für den Prozess des Älterwerdens verändert, verändert sich auch die Möglichkeiten der Beteiligung älterer Menschen in der Pfarrgemeinde.

Die Arbeitshilfe wurde erarbeitet von den Mitgliedern des Sachausschusses Altenwerk/Älterwerden in der Amtszeit 1998-2002, Franz-Josef Esser (federführend), Dirk Grossmann, Hildegard Leggewie, Diakon Winfried Müller, Diakon Friedrich Wenzler (Diözesan-Altenseelsorger), Margret Witte, Dorothea Wirtz.

Diese Arbeitshilfe können Sie beim Diözesanrat bestellen:
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Download der Arbeitshilfe

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