Anregungen für einen neue Beerdigungs- und Erinnerungskultur

Herausgegeben vom Diözesanrat der Katholiken
Erarbeitet vom Sachausschuss Gesellschaft- Staat-Kirche

Vom Tod spricht man nicht gern, und dabei ist er doch unser ständiger Begleiter. Man kann versuchen, ihn zu verdrängen – aus dem öffentlichen Leben, aus dem eigenen Leben. Aber das gelingt allenfalls vorübergehend. Warum wollen wir uns nicht der Realität stellen und uns auf den unbekannten, aber sicheren Tag vorbereiten?
Man kann eine ganze Menge tun. Das beginnt mit evangeliumsgemäßer Lebensführung, mit dem rechtzeitigen Abfassen eines Testaments, einer Adressenliste für den Todesfall und kann fortgesetzt werden mit Vorschlägen für Trauerfeier, Totenbrief und Sarg bzw. Urne sowie der Wahl des Friedhofs, der Gestaltung des Grabmals, eventuell auch dem Abschluss eines Grabpflegevertrages. Denn der Tod ist gewiss.

Deswegen ist es erforderlich, zu einer neuen Erinnerungskultur zu finden. Anregungen dazu will diese Broschüre geben. Sie ist maßgeblich von Reinhard Wenner, Sankt Augustin, mit Unterstützung von Heinz Georg Reichen, Düsseldorf-Angermund, erarbeitet worden. Die weiteren Mitglieder des Sachausschusses Gesellschaft – Staat – Kirche des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln haben alles mit kritischem Blick begleitet. Der Geschäftsführer des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln, Norbert Michels, hat mit seinem Team umsichtig für Druck und Versand gesorgt.

Köln, den 10. Mai 2006


Inhalt

  • I. Tote begraben. Für Lebende und Verstorbene beten
  • II. Gedenkstätte für nicht lebend zur Welt gekommene Kinder
  • III. Kirchliche Gestaltungsmöglichkeiten bei Friedhöfen und Grabanlagen
  • IV. Bestimmungen des Kirchenrechts
  • V. Neue Wege zur Solidarität
  • Satzungsentwürfe
  • Entwurf einer Beitragssatzung
  • Entwurf einer Ordnung für den Friedhofsrat
  • Muster eines Grabpflege-Vertrages
  • Literaturhinweise

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