Grundsätzliche Überlegungen und praktische Vorschläge zur Gestaltung

Je näher die christlichen Konfessionen zueinander finden, um so häufiger wird gefragt, was wir im gottesdienstlichen Geschehen gemeinsam verwirklichen können.

Will man sich bei ökumenischen Zusammen-künften nicht nur auf reine Wortgottes-dienste beschränken – auch wenn das gemeinsame Hören auf das Wort Gottes und das gemeinsame Gebet einen hohen Wert hat –, dann muss darüber hinaus nach Möglich-keiten von Zeichenhandlungen und sakra-mentalen Bezügen gesucht werden, in denen unsere auf Christus bezogene Glaubens-grundlage zeichenhaft und durch emotionale Erfahrungen zum Ausdruck kommt.

Hierfür ist in besonderer Weise das Taufgedächtnis geeignet.

Der Sachausschuss „Ökumene“ des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln möchte deshalb mit den folgenden Ausführungen Impulse für die gemeinsame Durchführung von Taufgedächtnis-gottesdiensten geben.

Köln, im Oktober 2004

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